Energieberatung
Gewerbestrom für Hotels: Energiekosten in der Hotellerie nachhaltig senken

Die Hotellerie gehört zu den energieintensivsten Branchen in Deutschland. Zimmerbeleuchtung, Klimaanlage, Wellness-Bereich, Restaurantküche und Wäscherei – in einem Hotel laufen unzählige Verbraucher gleichzeitig. Die Energiekosten machen dabei 5 bis 10 Prozent des Gesamtumsatzes aus. Ein optimierter Gewerbetarif kann hier Tausende Euro pro Jahr einsparen.
Energieverbrauch im Hotel: Die wichtigsten Zahlen
Ein typisches Hotel mit 50 bis 100 Zimmern verbraucht jährlich zwischen 150.000 und 400.000 kWh Strom. Dazu kommt ein erheblicher Gasverbrauch für Heizung und Warmwasserbereitung. Die Energiekosten pro Zimmer und Nacht liegen in Deutschland bei durchschnittlich 3 bis 8 Euro – ein Kostenfaktor, der bei der Kalkulation von Zimmerpreisen oft unterschätzt wird.
Besonders energieintensiv sind:
Heizung, Lüftung und Klimatisierung (40–50 %): Die Gebäudetechnik ist mit Abstand der größte Energieverbraucher. Moderne Wärmepumpen und Gebäudeautomation können den Verbrauch um bis zu 30 % senken.
Warmwasserbereitung (15–20 %): Gäste erwarten jederzeit warmes Wasser. Solarthermie-Anlagen und Wärmerückgewinnung bieten hier Einsparpotenzial.
Beleuchtung (15–20 %): Lobby, Flure, Zimmer, Außenbereich – Licht brennt im Hotel fast rund um die Uhr. Bewegungsmelder und LED-Technik sind ein Muss.
Küche und Restaurant (10–15 %): Wenn das Hotel ein eigenes Restaurant betreibt, kommen die gleichen Verbraucher wie in der Gastronomie hinzu.
Wäscherei und Wellness (5–10 %): Sauna, Pool, Waschmaschinen und Trockner treiben den Gewerbestromverbrauch zusätzlich in die Höhe.
Gewerbestrom und Gewerbegas: Doppeltes Sparpotenzial für Hotels
Hotels benötigen nicht nur Gewerbestrom, sondern in den meisten Fällen auch Gewerbegas für Heizung und Warmwasser. Ein kombinierter Vergleich beider Energieträger auf gewerbestrompreis.de kann die Gesamtenergiekosten erheblich reduzieren. Bei einem Jahresverbrauch von 200.000 kWh Strom und 300.000 kWh Gas können durch einen Anbieterwechsel jährlich 5.000 bis 15.000 Euro gespart werden.
Den richtigen Gewerbetarif für Ihr Hotel finden
Verbrauchsanalyse als Grundlage
Bevor Sie einen neuen Gewerbestrom-Tarif abschließen, sollten Sie Ihren Verbrauch genau analysieren. Prüfen Sie, ob Ihr Hotel einen Lastgangzähler hat. Ab einem Verbrauch von 100.000 kWh pro Jahr ist ein RLM-Vertrag (registrierende Leistungsmessung) oft günstiger als ein SLP-Tarif (Standardlastprofil).
Festpreis oder flexible Tarife?
Angesichts der volatilen Energiemärkte bieten Festpreis-Gewerbetarife Planungssicherheit. Flexible Tarife können bei sinkenden Preisen vorteilhaft sein, bergen aber das Risiko steigender Kosten. Für die Hotellerie empfiehlt sich häufig ein Festpreisvertrag mit 12 bis 24 Monaten Laufzeit.
Nachhaltigkeit als Wettbewerbsvorteil
Immer mehr Gäste achten auf Nachhaltigkeit bei der Hotelwahl. Ein Ökostrom-Gewerbetarif ist nicht nur gut fürs Klima, sondern auch ein Marketingvorteil. Zertifizierungen wie das EU Ecolabel oder Green Key setzen nachhaltigen Gewerbestrom voraus.
Energieeffizienz-Maßnahmen für Hotels
- Gebäudeautomation: Heizung und Kühlung automatisch an Belegung und Wetter anpassen – spart bis zu 25 % Gewerbeenergie.
- Schlüsselkarten-Systeme: Strom im Zimmer wird nur bei Anwesenheit des Gastes aktiviert – verhindert unnötigen Verbrauch.
- LED-Umrüstung: Die komplette Umstellung auf LED-Beleuchtung spart 70–80 % der Beleuchtungskosten.
- Wärmerückgewinnung: Abwärme aus Küche, Wäscherei und Klimaanlage für Warmwasser oder Heizung nutzen.
- Mini-BHKW: Ein Blockheizkraftwerk erzeugt gleichzeitig Strom und Wärme und kann die Gewerbeenergie-Kosten um über 30 % senken.
- Regelmäßiger Gewerbetarif-Vergleich: Mindestens einmal jährlich Gewerbestrom und Gewerbegas vergleichen und bei Bedarf den Anbieter wechseln.
Praxisbeispiel: Stadthotel spart 12.000 Euro jährlich
Ein Stadthotel mit 80 Zimmern in Hamburg verbrauchte jährlich 280.000 kWh Strom und 350.000 kWh Gas. Über gewerbestrompreis.de fand der Hotelier günstigere Gewerbetarife für beide Energieträger. Die Stromkosten sanken von 26,8 auf 22,1 Cent pro kWh, die Gaskosten von 9,2 auf 7,5 Cent. Die jährliche Gesamtersparnis: rund 12.000 Euro – ohne jede Investition in neue Technik.
Fazit: Gewerbestrom und Gewerbegas in der Hotellerie aktiv optimieren
Die Energiekosten sind ein entscheidender Faktor für die Profitabilität in der Hotellerie. Durch einen regelmäßigen Vergleich von Gewerbestrom und Gewerbegas, kombiniert mit gezielten Effizienzmaßnahmen, lassen sich die Kosten um 20 bis 35 Prozent senken. Starten Sie jetzt Ihren kostenlosen Vergleich auf gewerbestrompreis.de.
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